Lupus-Patienten werden oft wieder in Krankenhäuser eingeliefert

SLE ist eine Autoimmunerkrankung, die das Immunsystem dazu bringt, gesundes Gewebe für fremde Eindringlinge zu halten. Dies führt dazu, dass das Immunsystem gesundes Gewebe angreift und dadurch kritische Bereiche des Körpers, einschließlich Gehirn, Lunge, Herz und Haut, schädigt.

Der Bericht, der von Forschern der Universität von Kalifornien in San Francisco erstellt wurde, ergab, dass etwa jeder vierte SLE-Patient mindestens einmal im Jahr eine Krankenhausbehandlung benötigt. In den Vereinigten Staaten sind das rund 140.000 Menschen.

Der Bericht zeigt auch, dass SLE-Patienten eine sehr hohe Rückführungsrate haben, was bedeutet, dass etwa jeder Sechste sich kurz nach der Behandlung wieder im Krankenhaus befindet. Insgesamt haben SLE-Patienten die sechsthöchste Rückübernahmequote im Vergleich zu Menschen mit anderen chronischen Erkrankungen.

Es ist auch klar, dass Rasse und Alter eine wichtige Rolle bei der Rückübernahme spielen. Schwarze und hispanische SLE-Patienten wurden mit größerer Wahrscheinlichkeit ins Krankenhaus zurücküberwiesen als ihre weißen Gegenstücke, während junge Patienten häufiger als ältere Patienten eine Rückübernahme verlangten.

Interessanterweise zeigte der Bericht, dass Patienten, die von Medicare und Medicaid unterstützt wurden, mit höherer Wahrscheinlichkeit ins Krankenhaus zurückkehrten als Patienten mit privater Krankenversicherung. Die Rückübernahmequoten variierten ebenfalls je nach Staat, wobei die Raten in Florida und Kalifornien höher und in New York niedriger waren.

In einer kürzlich veröffentlichten Stellungnahme stellen die Forscher fest, dass "es Raum für Qualitätsverbesserungen gibt" und dass "weitere Arbeiten zur Identifizierung von Versorgungsprozessen erforderlich sind, die die Rückführungsraten für diese komplexe Krankheit reduzieren können".